Die Bezahlbar hat in Frankfurt eine stille Revolution ausgelöst. Die Karte hat Preise, die man nicht dreifach kontrolliert. Das ist fast unerhört.
Die Besitzerin Ursula, ehemalige Betriebswirtschaftlerin, hat sich ein einfaches Ziel gesetzt: »Ich will, dass Leute, die wirklich gute Drinks lieben, sich das leisten können.« Kein Aufpreis für Lage, kein Aufpreis für Deko, kein versteckter »Atmosphäre-Zuschlag«.
Die Qualität ist nicht kompromittiert. Die Spirituosen sind gut. Die Zitrusfrüchte sind frisch. Die Eiswürfel werden selbst gemacht. Es ist die Kalkulation, die stimmt: Ursula arbeitet effizienter als die Konkurrenz und teilt die Ersparnis mit den Gästen.
Die Bezahlbar ist immer voll. Menschen aller Berufsgruppen sitzen nebeneinander und trinken gut. Das klingt selbstverständlich und ist es nicht.