Nicht jede Bar muss ein Erlebnis sein. Manchmal reicht es, wenn sie gut ist. Die Trinkbar in Köln versteht das.
Der Name ist programmatisch und bescheiden zugleich. Trinkbar. Nicht großartig. Nicht überragend. Aber trinkbar — und wer jemals einen untrinkbaren Cocktail bestellt hat, weiß, was das wert ist.
Die Karte ist kurz. Sechs Cocktails, zehn Biere, sieben Weine. Alles davon ist sorgfältig ausgewählt, solide zubereitet und fair bepreist. Der Barkeeper Heinz sagt: »Ich mache keine Kunst. Ich mache Drinks.« Und er macht sie gut.
Die Trinkbar ist voll. Immer. Das ist die beste Kritik, die ein Ort bekommen kann.