Es gibt eine Theorie, die besagt, dass gute Zäune gute Nachbarn machen. Die Abgrenzbar hat diese Philosophie auf die Gastronomie übertragen, und das Ergebnis ist erstaunlich harmonisch.
Jeder Tisch in der Abgrenzbar ist von den anderen getrennt — durch hohe Pflanzen, halbdurchsichtige Vorhänge, kleine Regale voller Bücher. Man sieht die anderen Gäste, aber man hört sie kaum. Man weiß, dass man nicht allein ist, aber man ist auch nicht gestört.
Die Idee kam von der Philosophin und Barbesitzerin Karoline, die einmal zu lange in einem Café saß, in dem alle Gespräche miteinander verflochten wurden wie ein schlecht gestrickter Pullover.
Besonders beliebt ist der »Bunkerraum« — ein echtes Kellerzimmer für zwei Personen, das man für genau zwei Stunden reservieren kann. Was darin besprochen wird, bleibt darin.